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Kommentare zu den Thorheiten

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Theodor Ickler zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 22.11.2017 um 05.50 Uhr verfaßt.

Schmachthagen verbreitet die amtliche Regelung über den Doktorgrad, entgegen feministischen Sonderregeln. Außerdem die dudengemäße Regel über „diesen Jahres“ usw. (21.11.17)

In der Anschrift heißt es übrigens Herrn im Akkusativ und nicht "Herr", obwohl dieser Zusatz auf dem Briefumschlag heutzutage nicht mehr erforderlich ist.

Wie gesagt, es ist weder nachgewiesen noch plausibel, daß es sich hier um den Akkusativ handelt (unter unerhörter Weglassung der Präposition „an“).

Als Substantiv wird das Erstere großgeschrieben: "Ich möchte mit dem Ersteren beginnen."

Danach könnte man meinen, es komme auf den Artikel an; das ist jedoch nicht der Fall. Auch pronominaler Gebrauch ist mit Großschreibung verbunden, wie sogar Gallmann in der Dudengrammatik eingesteht.
Schmachthagen übergeht das, sei es aus Unkenntnis oder weil er nicht gern zugibt, wie unzulänglich die Neuregelung ist.



R. M. zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 04.11.2017 um 00.06 Uhr verfaßt.

Hat nichts mit der Reform zu tun, aber wohl mit falschen Vorstellungen von Richtigkeit – weil es ja Kram heißt, darf es nicht Krimskrams heißen.


Tobias Bluhme zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 03.11.2017 um 18.44 Uhr verfaßt.

In der aktuellen Ausgabe der DJH-Zeitschrift "extratour" lese ich das Wort "Krimskram". Ist das eine Reform-Verhunzung? Ich kenne nur "Krimskrams".


Theodor Ickler zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 01.11.2017 um 07.00 Uhr verfaßt.

„Das schwache Verb auseinanderdividieren existiert nur in der Zusammenschreibung.“ (Schmachthagen 1.11.17)

Ja freilich, aber Schmachthagen hätte erwähnen dürfen, daß die von ihm gepriesene Rechtschreibreform jahrelang vorsah, dieselbe Konstruktion dürfe nur getrennt geschrieben werden. Schmachthagen hat ja oft bedauert, daß die Reformer unter dem Druck der Kritiker nicht konsequent bei ihrer ursprünglichen Fassung geblieben sind.

Das Hin und Her selbst ist ein Beweis der Inkompetenz und sollte zu der Überlegung führen, warum man einer solchen Reform folgen zu müssen glaubt. Aber soweit reicht es nicht.


Manfred Riemer zu »Rechtschreibreform hat Erleichterungen gebracht«
Dieser Kommentar wurde am 24.10.2017 um 15.26 Uhr verfaßt.

"Leider darf das Abendblatt sich nicht die Freiheit nehmen, anders zu schreiben, als es in der Schule gelehrt wird." (Schmachthagen)

Falsch, es ist eigentlich genau umgekehrt:

Die Schule darf sich nicht die Freiheit nehmen, etwas anderes zu lehren als das übliche.

Leider wurde aber die Schule genau dazu verdonnert und mißbraucht. Sie muß etwas lehren, damit es üblich wird.



Theodor Ickler zu »Rechtschreibreform hat Erleichterungen gebracht«
Dieser Kommentar wurde am 19.10.2017 um 11.45 Uhr verfaßt.

Wenn die Rechtschreibreform viele Erleichterungen gebracht hat, wie Schmachthagen ja nicht nur als Beispielsatz anführt, sondern tatsächlich zu glauben vorgibt, dann fällt die Verschlechterung der Rechtschreibleistungen, die nicht nur Uwe Grund und andere, sondern nun auch das staatliche IQB nachgewiesen haben, doppelt ins Gewicht. Aber so weit denkt Schmachthagen nicht, und andere tun erst recht so, als habe es die Reform nicht gegeben.


Theodor Ickler zu »Rechtschreibreform hat Erleichterungen gebracht«
Dieser Kommentar wurde am 17.10.2017 um 16.09 Uhr verfaßt.

Schmachthagen sucht einen Beispielsatz zum Gebrauch von versichern. Ihm fällt ein:

Ich versichere dir, dass die Rechtschreibreform viele Erleichterungen gebracht hat. (HA 17.10.17)

Das ist fast schon rührend.


Germanist zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 14.10.2017 um 11.26 Uhr verfaßt.

"Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode" (Hamlet, 2.Akt, 2.Szene)


Theodor Ickler zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 19.09.2017 um 10.24 Uhr verfaßt.

Schmachthagen HA 12.09.17:

Wissen Sie, was ein Hoodie ist? (...) Als ich meine Tochter fragte, wer oder was das sei, schüttelte sie verständnislos mit dem Kopf und holte gleich drei Exemplare davon aus dem Schrank. Offenbar handelt es sich um einen Kapuzenpullover, den deutsch Kapuzenpullover zu nennen den Verkauf ("Sale") und die Verbreitung ("Marketing") bei der Jugend stark beeinträchtigen würde.


Theodor Ickler zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 12.09.2017 um 06.59 Uhr verfaßt.

Der Verein Deutsche Sprache ehrt Abendblatt-Autor Peter M. Schmachthagen mit dem renommierten "Elbschwanenorden". Diese Bezeichnung geht zurück auf eine anno 1658 von Johann Rist in Wedel gegründete Literatenvereinigung. Gewürdigt werden Einrichtungen und Persönlichkeiten, die sich um die deutsche Sprache in besonderer Weise verdient gemacht haben. Die Ehrung findet am morgigen Dienstag, 12. September, um 18.30 Uhr im Vortragssaal des Gästehauses der Universität Hamburg (Rothenbaumchaussee 34) statt. Gäste sind willkommen, der Eintritt ist kostenlos.


Theodor Ickler zu »Meisterdenker«
Dieser Kommentar wurde am 30.08.2017 um 05.26 Uhr verfaßt.

Daß man nicht erkennen kann, ohne etwas zu erkennen, allgemeiner: daß man nicht urteilen, ja auch nicht vorstellen kann, ohne über etwas zu urteilen, etwas vorzustellen, gehört zum Selbstverständlichsten, das bereits eine ganz elementare Betrachtung dieser Erlebnisse ergibt. (Meinong)

Nicht die Betrachtung von (erfundenen) „Erlebnissen“, sondern die deutsche Grammatik ergibt das. Das Zitat hätte natürlich auch von Husserl sein können oder vor irgendeinem aus dem großen Haufen der Phänomenologen, der hinterherstolpert.



Germanist zu »Haben Sie heute schon gehunken?«
Dieser Kommentar wurde am 25.08.2017 um 17.34 Uhr verfaßt.

Die Wiedergabe von Umlauten erinnert mich nostalgisch an die Zeit der Programmierung mit Lochstreifen und Lochkarten.


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