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Kommentare zu den Thorheiten

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Theodor Ickler zu »Endlich wieder Meldungen aus Österreich!«
Dieser Kommentar wurde am 07.07.2017 um 15.33 Uhr verfaßt.

In der Wiener Zeitung kritisiert Sedlacek jemanden, der rein schauen geschrieben hat.

Der eine hat den Duden vor sich, der andere nicht, und nun belehrt der mit dem Duden den ohne den Duden, was er im Duden gefunden hat.


Theodor Ickler zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 30.06.2017 um 20.58 Uhr verfaßt.

Es gibt noch einige wenige Sprachwissenschaftler, die Wörter als graphische Gebilde definieren, aber sie müssen sich natürlich fragen lassen, ob schriftlose Sprachen keine Wörter haben usw., das kann ja wohl nicht sein. Einige Ihrer Beispiele sind inzwischen auch in der Reformorthographie wieder zugelassen. Es ändert an ihrem Wortstatus nichts, und "verboten" sind normwidrige Schreibweisen ohnhin nur in dem engen Sinn der schulischen Bewertung. Ihre starke These kann sich daher auch nur auf die Schulrechtschreibung und Notengebung beziehen.


Germanist zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 30.06.2017 um 20.41 Uhr verfaßt.

Nach meinem Verständnis wird ein Wort durch zwei Zwischenräume begrenzt, und sind demzufolge z.B. sogenannt, wieviel, kennenlernen, spazierengehen keine zugelassenen Wörter. Amtlich verordnete Getrenntschreibung bedeutet Wörterverbot.


Theodor Ickler zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 30.06.2017 um 15.49 Uhr verfaßt.

Wachsende Ratlosigkeit. Bitte bilden Sie ein solches Wort und schreiben Sie es hin, dann wollen wir herauszufinden versuchen, inwiefern es "verboten" ist.

Vielleicht meinen Sie, daß die Lehrer wegen der Schulorthographie nicht alles gelten lassen dürfen?

Aber ich spekuliere, bitte klären Sie mich auf!


Germanist zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 30.06.2017 um 12.16 Uhr verfaßt.

Nur ein paar Beispiele: Aus zwei Verben durch Zusammenschreibung ein neues Verb zu bilden, ist verboten. Mit den Präfixen "so-" oder "wie-" und Partizipien oder Adverbien neue Adjektive oder Adverbien zu bilden, ist in den meisten Fällen verboten. Das Volk ist hier entmündigt. (Das hat garnichts mit "trennbaren" Verben zu tun.) Ich betrachte die deutsche Sprache als Baukastensystem, in welchem aus Wortwurzeln jederzeit neue Wörter zusammengefügt werden könn(t)en.


Theodor Ickler zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 30.06.2017 um 09.15 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=195#1314

Wo Marx allerdings wieder falschlag, war sein Bild des Unternehmers. (FAZ 30.6.17)

Gefällt mir nun mal nicht.


Theodor Ickler zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 30.06.2017 um 04.26 Uhr verfaßt.

"Durch Zusammenschreibung entstehen neue Wörter."
Nur wenn man einen graphischen Wortbegriff verwendet. Davon würde ich abraten.

Den Vorwurf der Wörtervernichtung haben wir seinerzeit gegen die Rechtschreibreform erhoben, weil Aufsehen erregend implizit die Behauptung enthielt, das Wort aufsehenerregend gebe es nicht, und wir nachweisen konnten, daß diese Behauptung falsch ist. Aber das Wort "entsteht" nicht durch Zusammenschreibung.


Wolfram Metz zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 30.06.2017 um 01.19 Uhr verfaßt.

Aber #1944 war doch eindeutig ironisch gemeint, oder etwa nicht? Kann es sein, daß Germanist und Herr Ickler aneinander vorbeireden? Ich habe die vermeintliche Forderung nach einer Verfassungsergänzung als Seitenhieb auf diejenigen verstanden, die an staatlich verordnete Sprachregelungen glauben. Herr Ickler dagegen hat das für bare Münze genommen, was auch verständlich ist, wenn man bedenkt, daß Germanist immer wieder mal sprachliche bzw. grammatische Systematisierungen fordert, die gelegentlich an die Denkweise der Reformer erinnern. Germanist, bitte klären Sie uns auf (möglichst so, daß wir es auch verstehen)!


Theodor Ickler zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 29.06.2017 um 21.19 Uhr verfaßt.

Aber wieso denn? Wer verbietet es denn? Könnten Sie mal ein Beispielwort nennen (auch wenn es verboten ist - wir verraten nichts)?


Germanist zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 29.06.2017 um 16.15 Uhr verfaßt.

Nur ein Beispiel: Durch Zusammenschreibungen entstehen neue Wörter. Wenn bestimmte Zusammenschreibungen verboten werden, werden diese Neuschöpfungen verboten.


Theodor Ickler zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 29.06.2017 um 12.43 Uhr verfaßt.

Wer bestreitet dieses "Recht" denn? Jeder erfindet ständig neue Wörter.


Germanist zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 28.06.2017 um 22.36 Uhr verfaßt.

Ich halte es für nötig, einen neuen Zusatz zur Verfassung einzuführen, daß auch das Volk berechtigt ist, neue Wörter zu erfinden.


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