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Kommentare zu den Thorheiten

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Theodor Ickler zu »Altweibersommer«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2017 um 06.48 Uhr verfaßt.

Zur "squaw" s. jetzt folgenden Artikel:

http://www.straightdope.com/columns/read/2542/is-squaw-an-obscene-insult


Wolfram Metz zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 17.05.2017 um 22.10 Uhr verfaßt.

Schmachthagen widerspricht sich in einer Tour. Es ist kaum zweieinhalb Jahre her, da polemisierte er noch gegen die vom alten Duden vorgeschriebene Unterscheidung zwischen Getrennt- und Zusammenschreibung in Fällen wie sitzen bleiben und sitzenbleiben:

»Allerdings sollten wir in der Rechtschreibung unterscheiden, ob wir sitzen blieben, also den Hintern nicht hochbekamen, oder sitzenblieben, was bedeutete, am Ende des Schuljahres nicht versetzt zu werden. […] Wie sollte aber jemand, der Deutsch lernte oder Deutsch gar als Fremdsprache lernte, den Unterschied zwischen der wörtlichen und der übertragenen Bedeutung ergründen können? Diese unsägliche Regel aus dem Jahre 1901 war ein Hindernis für die Verbreitung der deutschen Sprache. Die wenigen, die diese Regel einwandfrei beherrschten, brauchten kein Deutsch mehr zu lernen. Die konnten es schon. Insofern war es eine der wichtigsten Taten der Rechtschreibreformer zu bestimmen, Verb und Verb seien immer getrennt zu schreiben. 2004 trat der bunt zusammengewürfelte Rat für deutsche Rechtschreibung auf die Bildfläche […] und machte das, was klar und einfach war, wieder kompliziert. Bei der Wortgruppe Verb und Verb wurde die übertragene Bedeutung erneut ausgegraben. Das ist widersinnig, denn wenn wir den Kontext eines Satzes benötigen, um die Schreibweise des Verbs festzulegen, brauchen wir keine unterschiedliche Schreibweise, um den Sinn zu ergründen.«

(http://www.abendblatt.de/meinung/article134691820/Ob-Sie-Ihren-Nachbarn-kennen-lernen-oder-kennenlernen.html)

Heute macht er sich lustig über »Wehe, wenn es für Hannelore Kraft schief geht!«, obwohl genau diese Schreibweise in der 96er Reformversion, der er so sehr nachtrauert, vorgesehen war, und zwar just wegen der Steiger- bzw. Erweiterbarkeit (die allerdings seit der Revision 2006 gar kein Kriterium mehr ist, was er aber nicht mitbekommen zu haben scheint): »die Sache ist [total] schief gegangen (misslungen)« (21. Aufl. des Rechtschreibdudens, 1996).

Schmachthagen müßte sich mal entscheiden, was er eigentlich will. Plädiert er für möglichst weitgehende Vereinfachungen (dann darf er nicht gegen schief gehen polemisieren), oder ist ihm das Thema Rechtschreibung im Grunde egal, solange er nur aus der jeweils aktuellen Dudenausgabe genug Material für seine schalen Sprachspäßchen schöpfen kann (dann steht auf einer Stufe mit Sick).


Theodor Ickler zu »Besser weder falschliegen noch falsch liegen«
Dieser Kommentar wurde am 16.05.2017 um 05.28 Uhr verfaßt.

Schmachthagen HA 16.5.17:

Ich deutete bereits an, dass ich Autor und keine Sprachauskunft bin. Ich kann mich unmöglich um Fehler in Frankfurter Zeitungen oder um Versprecher im Radio Possenhofen kümmern. Doch manche zugesandte Funde sind zu schön, um sie nicht aufzunehmen. Da las ich doch die Schlagzeile: "Wehe, wenn es für Hannelore Kraft schief geht!" Wenn es oder Hannelore Kraft schief geht, ist wahrscheinlich ein Hexenschuss im Spiel, der dazu zwingt, schief, sehr schief oder noch schiefer zu gehen. Da das Adjektiv hier gesteigert oder erweitert werden darf, schreiben wir den Ausdruck getrennt. Falls jedoch etwas schiefgeht, also nicht klappt, haben wir es mit einer übertragenen Bedeutung zu tun, die sich nicht steigern lässt – man kann reinfallen, aber nicht "reiner" fallen. In diesem Fall schreiben wir zusammen. Inzwischen ist es für Hannelore Kraft, und zwar in einem Wort, gehörig schiefgegangen. Dabei war der Absturz der SPD so heftig, dass auch eine korrekte Rechtschreibung ihn nicht hätte aufhalten können. (HA 16.5.17)


(Den ersten Satz habe ich wegen des edlen Imperfekts mitzitiert.)

Die ganze Argumentation ist natürlich falsch. Es gibt massenhaft Beispiele wie noch schiefer gehen kann es nicht. Der Vergleich mit reinfallen ist verfehlt, weil rein kein Adjektiv ist. Die wörtliche Bedeutung du gehst schief ist sehr selten anzutreffen und leicht zu unterscheiden. schiefgehen im übertragenen Sinn kann man getrennt oder zusammenschreiben.



Germanist zu »Am Ende«
Dieser Kommentar wurde am 21.04.2017 um 20.54 Uhr verfaßt.

Wer keine Punkte als Satz-Ende-Zeichen mag, sollte zur Strafe altgriechische Wand-Inschriften in Sätze untergliedern müssen.


HorstLudwig zu »Am Ende«
Dieser Kommentar wurde am 17.04.2017 um 18.42 Uhr verfaßt.

Der Satzendepunkt ist ja nicht nur ein Pausenzeichen, sondern auch ein Intonationszeichen.


Manfred Riemer zu »Am Ende«
Dieser Kommentar wurde am 08.04.2017 um 12.57 Uhr verfaßt.

Wenn ich mich nicht verzählt habe (ich habe nur einmal gezählt), dann enthält dieser Artikel 36 Punkte an den normalen Satzenden (d. h. nicht mitgerechnet beispielhaft angeführte Punkte wie "Gut." oder "in. jedem. Satz. ...")


R. M. zu »Am Ende«
Dieser Kommentar wurde am 07.04.2017 um 23.17 Uhr verfaßt.

Den Punkt wegzulassen hat durchaus was, nämlich etwas Tonloses, ähnlich schwebend wie Max Frischs Gedankenstrich


Theodor Ickler zu »Das Ganze ist belämmert, aber bitte mit "ä"«
Dieser Kommentar wurde am 02.04.2017 um 06.46 Uhr verfaßt.

Mir geht es mit dem Tagebuch genauso, ungefähr die Hälfte meiner Beiträge ist nicht angenommen, trotz Bestätigung. Ich verstehe aber nix von der Technik.


Chr. Schaefer zu »Das Ganze ist belämmert, aber bitte mit "ä"«
Dieser Kommentar wurde am 01.04.2017 um 12.04 Uhr verfaßt.

Das kann ich nur bestätigen. Herr Heudtlaß hatte um Literaturhinweise gebeten, die ich ihm in diesem Forum zukommen lassen wollte, aber jeder Versuch, diese zu veröffentlichen, ist gescheitert.


Vielleicht sollte man die Seite erstmal auf die alte PHP-Version zurückfahren, denn die Probleme häufen sich.


Red. zu »Das Ganze ist belämmert, aber bitte mit "ä"«
Dieser Kommentar wurde am 31.03.2017 um 22.12 Uhr verfaßt.

Das müssen wir uns anschauen, vielen Dank.


Manfred Riemer zu »Das Ganze ist belämmert, aber bitte mit "ä"«
Dieser Kommentar wurde am 31.03.2017 um 19.10 Uhr verfaßt.

Hat schon jemand bemerkt, daß es im Diskussionsforum Probleme bei der Texteingabe gibt?

Ich kann keinen Beitrag eintragen. Ich fülle das Beitragsfeld aus, speichere, bekomme die Meldung, der Beitrag sei erfolgreich eingetragen worden. Wenn ich aber dann nachsehe, ist das Feld leer.

Manchmal bekomme ich auch beim Speichern die Fehlermeldung, das Beitragsfeld dürfe nicht leer sein. Dabei war es gar nicht leer, es ist erst dann leer, wenn ich von der Fehlermeldung aus wieder zurückgehe.


Theodor Ickler zu »Das Ganze ist belämmert, aber bitte mit "ä"«
Dieser Kommentar wurde am 24.03.2017 um 16.21 Uhr verfaßt.

Hier in meiner Gegend bilden die Leute das Partizip ohne ge-, da kollidiert nichts.


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