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Germanist zu »Sprachplauderei: Eine Lanze für die Rechtschreibung«
Dieser Kommentar wurde am 23.05.2018 um 12.12 Uhr verfaßt.

Komplexe Mathematik ist tatsächlich notwendig für die Wechselstromtechnik:-)


Manfred Riemer zu »Sprachplauderei: Eine Lanze für die Rechtschreibung«
Dieser Kommentar wurde am 23.05.2018 um 10.36 Uhr verfaßt.

Schön, aber auch dieser Artikel geht nicht in die Tiefe.

In der Schule hat Rechtschreibung nicht mehr den Stellenwert von früher, was aber nicht unbedingt an einem bewussten Hintanstellen liegt, sondern an der wachsenden Komplexität des gesamten Lehrstoffs.

Das ist Vernebelung! Ja, wenn in der Schule statt Rechtschreibung überhaupt erst mündliches Deutsch gelernt werden muß, wenn so tolle neue Fächer wie "Werteunterricht" notwendig werden, wenn geistig Behinderte mit in den Abiturklassen sitzen müssen usw., man kommt ja gar nicht mehr nach mit all den Superneuerungen, dann werden Lehrstoff und Unterricht natürlich "komplex".

Das ist aber kein Naturgesetz, sondern Ergebnis von Dummheit, Gutmenschentum und der Böckenfördeschen Schwäche der Demokratie.


Theodor Ickler zu »Ausgemistet, aussortiert, exiliert«
Dieser Kommentar wurde am 15.05.2018 um 04.24 Uhr verfaßt.

Aus Erlangen:

„Mit einer kleinen Erinnerungsveranstaltung hat am Samstag ein breiter Veranstalterkreis an den 85. Jahrestag der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten im Dritten Reich erinnert.“

Ich wüßte da noch einen Gedenktag...


Theodor Ickler zu »Ausgemistet, aussortiert, exiliert«
Dieser Kommentar wurde am 14.05.2018 um 12.24 Uhr verfaßt.

„Die Regale wurden neu positioniert, der Bücherbestand gründlich ausgemistet. Alle vorhandenen Werke, die noch in Zeiten alter Rechtschreibung entstanden, kamen weg.“ (Heilig-Kreuz-Grundschule in Weiler, Allgemeine Zeitung 26.4.18)


Theodor Ickler zu »Ausgemistet, aussortiert, exiliert«
Dieser Kommentar wurde am 29.03.2018 um 13.18 Uhr verfaßt.

Die Bücherei der Grundschule Arzfeld hat von der Firma Zahnen aus Arzfeld eine Spende in Höhe von 500 € erhalten. Von dem gestifteten Geld kaufte die Bücherei- AG neue Bücher. Bücher mit alter Rechtschreibung konnten endlich entsorgt werden. Es entstand Platz für neue und aktuelle Bücher. (Volksfreund 28.3.2018)

Das Erfassen der Bücher hatte zur Folge, dass in der Tat jedes Buch nicht nur auf seinen Zustand, sondern auch auf Alter und Rechtschreibung überprüft wurde. Und wie sich zeigte, gab es etliche Bücher, die nicht mehr nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung gedruckt waren. Deshalb landeten sie im Müll. Ein Usinger hat die Bücher bei einem Spaziergang im Müllcontainer entdeckt und sich gefragt, warum der Lesestoff von teils sehr gut erhaltenen Büchern „ideenlos“ entsorgt wurde. „Hätte man die Bücher nicht an Familien geben können, die sich keine Kinderbücher leisten können?“, stellte er sich die Frage. (Taunus-Zeitung 24.1.2018)


Theodor Ickler zu »Der Zwiebelfisch stinkt vom Kopf her«
Dieser Kommentar wurde am 10.03.2018 um 13.18 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=516#5704
und weiteren Einträgen:

Sick leitet in den „Sprachnachrichten“ des VDS wieder einmal aus dem Duden ab, daß es das Wort wohlgesonnen nicht gebe, und er gibt sogar eine eigene Begründung dafür: dann müßte es auch gleichgesonnen geben!

wohlgesonnen stand bisher nicht in Duden und DUW, aber in „Richtiges und gutes Deutsch“ wird es als umgangssprachlich gleichbedeutend mit wohlgesinnt angeführt.

(korrekturen.de: „Nachtrag 2016: Mittlerweile betrachtet der Duden beide Formen, wohlgesinnt und wohlgesonnen, als standardsprachlich.“)

Statt den Duden wegen seiner mangelhaften Dokumentation der deutschen Sprache zu kritisieren, hält Sick harmlosen Bürgern triumphierend den Duden unter die Nase.

Bei Google Ngram kann man sehen, wie wohlgesinnt von wohlgesonnen verdrängt wird. Vgl. https://german.stackexchange.com/questions/1425/warum-wird-wohlgesinnt-von-wohlgesonnen-verdr%C3%A4ngt

Vgl. DWb s.v. gesinnen (part. gesonnen und gesinnet), besonders Abschnitt 7!


meiu zu » „Fehlerquote an Schulen hat sich vervielfacht“«
Dieser Kommentar wurde am 26.02.2018 um 12.50 Uhr verfaßt.

[i]- können die Dozierenden nicht sagen
- wie Schüler*innen und Studierende
- angehende Lehrer*innen
- müssen Referendar*innen einen Spagat hinlegen
- die gesamte Lehrer*innenschaft
- Institutskolleg*innen[i]

Da liegen Sie natürlich völlig richtig, Herr Riemer. Diese insbesondere durch die GEW ihren Mitgliedern als vorbildlich aufgedrängten Schreibweisen und Correctness-Ausweise tragen mit Sicherheit nicht zu einer Verbesserung der aktuellen Rechtschreibung bei ihren Mit- und Nachläufern bei. Sie sind auch hochgradig hinderlich für positive Entwicklungen. Mich treibt bei solchen Zuständen eher die Frage um, was die jungen Leute, die das Fach Deutsch unterrichten wollen, dazu bringt, die Orthographie als derart geringwertig zu sehen. Was für ein bedenkliches professionelles Verständnis hat sich da Bahn gebrochen?


meiu zu » „Fehlerquote an Schulen hat sich vervielfacht“«
Dieser Kommentar wurde am 26.02.2018 um 12.29 Uhr verfaßt.

Ich fürchte, die von Ihnen, Herr Ickler, erhoffte tröstende Wirkung vermag ich nicht einmal im Ansatz zu verspüren. Da müßte mehr kommen.


zu »Portugiesische Rechtschreibreform«
Dieser Kommentar wurde am 25.02.2018 um 18.55 Uhr verfaßt.

((ganz wie bei uns:))

“O deputado centrista Nuno Magalhães defendeu que se aguarde pelo final do trabalho da Comissão de Avaliação de Aplicação do Acordo Ortográfico, e pela elaboração do relatório final, sustentando, porém, a necessidade de o acordo integrar as propostas de melhoria sugeridas pela Academia de Ciências de Lisboa.”

http://www.jornaleconomico.sapo.pt/noticias/pcp-sozinho-na-defesa-de-desvinculacao-de-portugal-do-acordo-ortografico-de-1990-272553


Theodor Ickler zu »„Ein bildungspolitischer Skandal“«
Dieser Kommentar wurde am 24.02.2018 um 15.45 Uhr verfaßt.

Ich nehme wie Sie eine Konstruktionsmischung an, passiert sehr oft.


Manfred Riemer zu »„Ein bildungspolitischer Skandal“«
Dieser Kommentar wurde am 24.02.2018 um 13.30 Uhr verfaßt.

Gibt es für diese Verneinung hier evtl. ähnlich plausible Gründe wie z. B. in "Bevor du nicht die Hausaufgaben gemacht hast, ..."? Oder ist die Warnung "davor, die Schreibschrift nicht zu vernachlässigen" nur als falsch zu bewerten?,


Theodor Ickler zu »„Ein bildungspolitischer Skandal“«
Dieser Kommentar wurde am 24.02.2018 um 12.58 Uhr verfaßt.

Es ist anzunehmen, daß Spitzer sehr selten mit der Hand schreibt. Darum fließt es bei ihm auch nicht so richtig.


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