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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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Theodor Ickler zu »ruhig«
Dieser Kommentar wurde am 22.07.2019 um 18.32 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1646#30470
und den folgenden Einträgen:

Kinder, geht (mal) schön schlafen!

Das ist wohl die größte Annäherung an ruhig in abtönender Funktion.

(Mir ist es heute wieder eingefallen, und ich hätte es beinahe auf mein eigenes Konto verbucht, aber natürlich war es Herr Chmiela!)

Übrigens werden noch andere Wörter so ähnlich gebraucht, die aber anscheinend noch niemand zusammengestellt hat:

Es bleibt warm: Die Winterjacke kann in den kommenden Tagen getrost im Schrank bleiben. (MM 8.11.15)

Vgl. schon hier: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30510


Theodor Ickler zu »Suchmaschinenrätsel«
Dieser Kommentar wurde am 22.07.2019 um 05.14 Uhr verfaßt.

Zu "Affengesellschaft" von Julia Fischer meint bibtip u.a.:


Andere Benutzer fanden auch interessant:

Ueding, Gert: Grundriß der Rhetorik (2011)
Frenz, Thomas: Abkürzungen (2010)
Leskovec, Andrea: Einführung in die interkulturelle Literaturwissenschaft (2011)
Wittgenstein, Ludwig: Tractatus logico-philosophicus (1978)


NB: Es handelt sich um den Katalog einer Universitätsbibliothek!


Theodor Ickler zu »Kognitivismus«
Dieser Kommentar wurde am 22.07.2019 um 04.06 Uhr verfaßt.

„There is the mental dictionary, which in a typical high-school graduate contains about sixty thousand words. There are the unconscious rules of syntax, which allow us to put words together into sentences. There are the rules of morphology, which allow us to combine bits of words, like prefixes and suffixes and stems, into words. There are the rules and processes of phonology, which massage sequences of words into a pronounceable sound pattern — what we informally call an accent.” (Steven Pinker)

Mit so naiven Ansichten kann man natürlich leicht Bestseller schreiben. Vgl. http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1432#18428



Theodor Ickler zu »Grammatische Exerzitien 7«
Dieser Kommentar wurde am 22.07.2019 um 03.58 Uhr verfaßt.

Ausgerechnet Tucholskys Satz Auf meinem Nachttisch haben viele Bücher gelegen, in denen waren Schilderungen von Zeitungsredaktionen zu finden (aus dem Haupteintrag) führt Horst Sitta als Beispiel für eine Satzverbindung (= Satzreihe) an (Praxis Deutsch 68, 1984:22). Er erkennt also das hypotaktische Verhältnis nicht.

Sitta gehörte später zum Kern der Rechtschreibreformer.


Vollgasfahrer zu »Schwarzrotgold«
Dieser Kommentar wurde am 21.07.2019 um 20.47 Uhr verfaßt.

Frau Merkel scheint das Kostümfest mit Beteiligung der D-F-Brigade neulich in Paris ja auch ganz gut gefallen zu haben (jedenfalls hat sie nicht gezittert). Schwarz-Rot-Gold am Himmel werden wir dennoch nie am Himmel zu sehen bekommen. Die Kanzlerin macht ja schon ein Gesicht wie auf dem Klo, wenn man ihr ein Fähnchen reicht.


Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 21.07.2019 um 16.28 Uhr verfaßt.

Kirchenaustritte: Kirchen in Bayern laufen Gläubige weg
Immer mehr Gläubige verlassen die beiden großen Kirchen in Bayern.
(BR 20.7.19)

Eine gewagte Aussage. Sind es nicht meisten die Ungläubigen, die der Kirche nur noch aus Gewohnheit angehört haben?


Theodor Ickler zu »Schwarzrotgold«
Dieser Kommentar wurde am 21.07.2019 um 11.51 Uhr verfaßt.

Jedenfalls sagen sie das. Aber da liegt das eigentliche Problem: Warum sagt jemand so etwas? Was will die Ministerin uns damit sagen, daß sie beim Anblick aufmarschierter Soldaten eine Gänsehaut bekomme? Es muß doch irgendwie mit ihrem neuen Amt zusammenhängen. (Sie scheint mehr das Paradieren als das Kämpfen der "Soldatinnen und Soldaten" zu meinen.)


R. M. zu »Schwarzrotgold«
Dieser Kommentar wurde am 21.07.2019 um 09.00 Uhr verfaßt.

Andere Politikerinnen überkommt beim Deutschlandlied das Schaudern.


Theodor Ickler zu »Spannend«
Dieser Kommentar wurde am 21.07.2019 um 07.40 Uhr verfaßt.

„Spannende Persönlichkeiten“ werden in einer Verlagsbeilage der FAZ vorgestellt (21.7.19).


Theodor Ickler zu »Schwarzrotgold«
Dieser Kommentar wurde am 21.07.2019 um 07.34 Uhr verfaßt.

Die Fahne, die Nationalhymne, die aufmarschierten Soldaten, da bekomme ich eine Gänsehaut. (Kramp-Karrenbauer, FAS 21.7.19)
Zur Gänsehaut vgl. http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1021#37036

Ihre Eignung als Verteidigungsministerin begründet sie außerdem damit, daß sie Innenministerin des Saarlandes war, und auch da gehe es um die „Sicherheit“ bzw. „Sicherheitsarchitektur“.


Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 21.07.2019 um 05.33 Uhr verfaßt.

Zwei Leserzuschriften an die WELT:

Jeder Landwirt weiß allerdings: ohne CO2 keine Photosyntese (= keine Ernten) Alle Gewächshäuser wissen das auch. Mit mehr CO2 gibt es reichere Ernten! Soll das durch die CO2-Steuer verhindert werden?
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Wissen die Greta und die Kanzlerin eigentlich, daß CO2 nur ein Spurenelement in der Luft ist?

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Das sind die beiden Argumente der „Klimaskeptiker“, die man am häufigsten hört, obwohl sie sich in gewisser Weise widersprechen und beide natürlich auf eine unzureichende Beschäftigung mit dem Gegenstand hindeuten. (Über Spurenelement wollen wir großzügig hinwegsehen, das ist ein sprachlicher Automatismus, den man auch sonst oft findet.)

Gegen das rhetorische Imponieren mit kleinen Zahlen könnte man, auf demselben Niveau, mit dem Hinweis auf Jod punkten: Unser Körper enthält 10 bis 30 Milligramm davon, und jeder weiß, welche Folgen kleine Abweichungen nach oben oder unten haben.



Theodor Ickler zu »Der moderne Mensch«
Dieser Kommentar wurde am 21.07.2019 um 05.25 Uhr verfaßt.

Die Haushaltsabgabe fürs Fernsehen sei „einfach und gerecht“, das haben fast alle bekannten Politiker irgendwann einmal gesagt. Es gibt nämlich seither keine Schwarzseher mehr, für die andere mitbezahlen. Dafür gibt es ein bis zwei Millionen (niemand scheint es genauer zu wissen), die zwar nicht fernsehen, aber trotzdem zahlen. Wie soll man sie nennen? Vielleicht Weißseher.



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