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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 17.34 Uhr verfaßt.

„Christoph Wulf bezweifelt generell die Möglichkeit eines einheitlichen anthropologischen Wissens. Eine einzelne sei damit ohnehin überfordert.“ (Wikipedia „Philosophische Anthropologie“)


Manfred Riemer zu »Niedriger hängen!«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 14.14 Uhr verfaßt.

Der Gegenbegriff zur Materie in diesem Zusammenhang ist m. E. die Seele im religiösen Sinne, die sich vom materiellen Körper lösen und unabhängig von ihm existieren kann. Davon will sich das Buch abgrenzen. In einem Biologiebuch "für Dummies" ist das vielleicht ganz angebracht.


Wolfram Metz zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 11.01 Uhr verfaßt.

Der Zug hat 35 Minuten Verspätung. Grund dafür ist "ein behobener Defekt am Zug". Das ist schon arg verkürzt. Aushang am Aufzug im Bahnhof: "Um Schäden zu vermeiden, ist die Nutzung grundsätzlich nur mit einem Fahrrad gestattet." Ich habe mich nicht beirren lassen und den Aufzug ohne Fahrrad benutzt.


Theodor Ickler zu »Die syntaktische Ruhelage«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 07.37 Uhr verfaßt.

„Gibt es die eine wichtige Reform, die nur umgesetzt werden muss, und schon prosperiert der Kontinent?“ (SZ 24.5.26)

Die Parataxe ist zwar unlogisch, erspart aber einen komplizierten Anschluß. Ich würde übrigens das zweite Komma weglassen.


Christof Schardt zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 07.01 Uhr verfaßt.

Die eingeblendete Werbung bei den Gleichstellungsdamen konnte ich auch nicht mehr reproduzieren. Stattdessen sah ich Computerteile, Wanderschuhe und Handrührgeräte, eben das, was ich nach meinen letzten Suchen vermuten würde.

Allerdings bin ich ab dem zweiten Mal über den gespeicherten Link und auch über die Auffrischungstaste gegangen. Ein VPN habe ich nicht.

Ich vermute, daß nur der erste Besuch direkt aus der Google-Suche mit gewissermaßen jungfräulichen Konditionen stattfand, ab dann aber die Cookies ihre Personalisierungswirkung entfalteten.


Theodor Ickler zu »Nichts lernen aus Metaphern«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 06.29 Uhr verfaßt.

Zu „Understandig is eating“: „Vorkauen“ wird fast ausschließlich metaphorisch gebraucht. Man vergißt darüber leicht die elementare anthropologische Bedeutung. Noch immer gibt es keine deutsche Entsprechung zum vorzüglichen englischen Eintrag https://en.wikipedia.org/wiki/Premastication. (Vgl. http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1240#32039 usw.)
Die Psychoanalyse neigt dazu, in der Brutpflege sexuelle Komponenten aufzudecken, aber plausibler ist es umgekehrt: Im Sexualverhalten stecken Anteile von Brutpflege, die schließlich das A und O der Arterhaltung ist. Zärtlichkeit und Fürsorglichkeit für den Partner (wie für ein Kind) haben sich auch in der Sprache niedergeschlagen: der Partner als Kindchen, nicht umgekehrt.


Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 04.18 Uhr verfaßt.

In einem längeren Beitrag der SZ (Wissen) über Muttermilch schreibt die Verfasserin, daß eine fiktive Wöchnerin im Krankenhaus Besuch bekommt – nicht etwa von ihrem Mann, wie wir traditionellen Leser erwarten, sondern von ihrer „Partnerin“.


Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 04.10 Uhr verfaßt.

(zu Herrn Riemer:) Das ist ja längst geschehen, aber die Querdenker liefern so schnell nach, daß die Faktenchecker nicht mitkommen, und wo Tatsachen nichts gelten, hat die Nachprüfung auch keinen Sinn. Mir jedenfalls ist ein Windrad in der Nähe lieber als eine Dreckschleuder im Internet.


Chr. Schaefer zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 02.13 Uhr verfaßt.

Google wird beinahe täglich unbrauchbarer. Die "KI"-Zusammenfassungen sind für meine Zwecke vollkommen unbrauchbar und erinnern mehr an Horoskope. Die Google- bzw. Alphabet-Tochter YouTube überbietet den Mutterkonzern noch mit unerwünschten und lästigen "KI"-Funktionen, indem fremdsprachige Videos automatisch (und schlecht) je nach Standort übersetzt werden. Dabei geht der größte Nutzen (Erlernen von Fremdsprachen) verloren. Außerdem kann die Funktion nicht zwischen männlichen und weiblichen Stimmen unterscheiden.

Google ist für mich nur noch beim Suchen nach Digitalisaten alter Bücher interessant (u.a. wegen Google Books). Ansonsten nutze ich Startpage, und zwar mit Firefox, das auch etliche Erweiterungen anbietet, die es für Chrome und darauf aufbauende Browser nicht (mehr) gibt, weil Google die Funktionalität eingeschränkt hat.


Tante Google zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 25.05.2026 um 00.05 Uhr verfaßt.

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/infraschall-studie-mainz-windkraft/


Tante Google zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 24.05.2026 um 23.46 Uhr verfaßt.

Die Suche mit den Begriffen "Erlangen Gleichstellungsbeauftragte inurl:nn.de" bringt eine Reihe von Artikeln. Der erste ist der von Ihnen erwähnte:

https://www.nn.de/erlangen/erlangen-leistet-sich-zwei-gleichstellungsbeauftragte-was-machen-die-eigentlich-1.14626032

Die eingeblendete Werbung kann ich nicht ohne weiteres bestätigen. Hat noch jemand Zugriff auf Ihren Browser oder Ihre Internet-Verbindung ... ?

Unter Firefox (auch im privaten Modus) wird mir bei den betreffenden Artikeln nur Hörgeräte- und Treppenlift-Werbung angezeigt, aber ich bin ja auch schon älter.
Mit Opera und eingeschaltetem VPN gibt es null Werbung, egal welche Region gewählt ist. Bei ausgeschaltetem VPN gibt es random Werbung für Mode, Solaranlagen, Wärmepumpen und endlich auch die erwähnte Kondomwerbung, dann aber die volle Packung, oben und rechts, das ganze Sortiment des Herstellers.


Manfred Riemer zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 24.05.2026 um 23.32 Uhr verfaßt.

Ich wollte das nachlesen und habe bei Google "Tichy Rhythmusstörungen" eingegeben:

"Sie meinen wahrscheinlich Tachykardie – den medizinischen Fachbegriff für Herzrasen bzw. zu schnelle Herzrhythmusstörungen."

Na ja, dann laß ich es eben. Aber das beste wäre m. E., einmal zu prüfen, ob statistisch tatsächlich "in stark belasteten Kommunen [...] deutlich mehr neue Diagnosen von Herzinsuffizienz und schweren Rhythmusstörungen erfasst [wurden].“


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