zurück zur Startseite Schrift & Rede, Forschungsgruppe dt. Sprache    FDS - In eigener Sache
Diskussionsforum Archiv Bücher & Aufsätze Verschiedenes Impressum      

Theodor Icklers Sprachtagebuch

Die neuesten Kommentare


Sie sehen die neuesten 12 Kommentare

Nach unten

Durch Anklicken des Themas gelangen Sie zu den jeweiligen Kommentaren.


Theodor Ickler zu »Grammatische Exerzitien 10«
Dieser Kommentar wurde am 17.01.2019 um 04.27 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1629#34584:

Prüfers Urgroßvater war der deutsche Missionar Bruno Gutmann, auf dessen Spuren er sich begab und darüber 2015 ein Buch veröffentlichte. (Wikipedia Tillmann Prüfer)

(Ich hatte mal nachgeschlagen, weil Prüfer in der ZEIT vom 31.3.2017 einen besonders dummen Kommentar zur Rechtschreibreform veröffentlicht hatte.)


Theodor Ickler zu »Synonymie«
Dieser Kommentar wurde am 17.01.2019 um 03.31 Uhr verfaßt.

Die wörtliche Wiederholung gerade nicht zu vermeiden kann ein rhetorisches Mittel sein. Als der Schöngeist zum marxistischen Agitator wurde, brachte er solche Sätze hervor, wie ich sie anderswo schon zitiert habe:

Die demokratische Reform hingegen setzt die radikale Kritik der Inhalte voraus, damit ein demokratisches Bewußtsein einer demokratisch werdenden Gesellschaft die demokratische Schule schaffen kann. (Heinz Ide, Hg.: Bestandsaufnahme Deutschunterricht. 3., unv. Aufl. Stuttgart 1970/72, Vorwort)

Ob man solche Texte je zum Gegenstand der damals geforderten Ideologiekritik gemacht hat? Die dürftigen Ergebnisse und Folgen der "emanzipatorischen" Deutschdidaktik, zu denen auch die Rechtschreibreform gehört, sind betrüblich.


Theodor Ickler zu »Duden gibt auf«
Dieser Kommentar wurde am 17.01.2019 um 03.17 Uhr verfaßt.

Über den früheren Dudenchef teilt die Martin Fritz Marketing Kommunikation GmbH mit:

Dr. Wermke trat an uns heran mit dem Wunsch nach Logo, Geschäftsausstattung, Flyer und Webseite für seine Tätigkeit als Autor und Lektor. Statt eines Logos/Signets im klassischen Sinn haben wir die Aufgabe in der Entwicklung eines Corporate Designs gelöst.
Festgelgt (!) wurden auch die Anordnung der Zusätze, deren Schriftart, der Satz in Versalien und die Größenverhältnisse. Als Schrift wurde die klassizistische Anitqua (!) von Didot verwendet.

(https://www.fritz-marketing.de/dr-wermke.html)


Manfred Riemer zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 16.01.2019 um 20.36 Uhr verfaßt.

Oh, da geht es mir beim Einkaufen aber ganz ähnlich wie Ihnen, meine Frau läßt mich da auch selten ran, weil ich immer das Falsche und vor allem das Teuerste bringe. Aber ab und zu gehe ich schon einkaufen und werde dann immer ganz genau instruiert, welchen Coupon ich wofür einsetzen muß. Das ist eigentlich eine Wissenschaft und für mich unter "Kopfrechnen" ehrlich gesagt fehl am Platz.


Theodor Ickler zu »Blauäugig«
Dieser Kommentar wurde am 16.01.2019 um 18.07 Uhr verfaßt.

Wenn ich heute die Leserbriefsalven unter welt.de sehe, fühle ich mich an den Schwarm von anonymen Leuten erinnert, die sich seinerzeit hier meldeten, um zu verkünden, daß sie mein Tagebuch fortan "meiden" wollten - obwohl sie es offensichtlich nur zum Zwecke dieser Mitteilung zum ersten- und letztenmal besucht hatten.

Meine Frau fragt mich oft, ob dort Textroboter schreiben. Ich kann es ihr nicht sagen, meine aber, daß es Gruppen von Gleichgesinnten gibt, die ununterbrochen in einer bestimmten Richtung kommentieren und agitieren, von Robotern nicht wesentlich verschieden.


Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 16.01.2019 um 16.40 Uhr verfaßt.

Gerade bemerke ich noch, daß ich eine Ungeheuerlichkeit in Herrn Riemers Mitteilung übersehen habe: Er überläßt das Einkaufen seiner Frau!

Ich muß zwar zugeben, daß meine Frau Waschmaschine und Geschirrspüler bedient, aber das liegt nur daran, daß sie mich nicht ranläßt.


Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 16.01.2019 um 16.35 Uhr verfaßt.

Oft habe ich gefunden, daß Geschäfte die zum Punktesammeln einladen, nicht die preisgünstigsten sind. Das ist bei den geringen Gewinnspannen auch kein Wunder.

Eigentlich ging es mir um die Belastung der Kassiererinnen. Die Bäckereikette läßt nicht nachfragen, sondern schiebt die über den Tresen gereichte Karte in die Kasse und bucht die Punkte darauf. Das nehmen wir dann schon mit und kriegen alle paar Wochen ein schönes rundes Brot "gratis". Irgendwie macht uns das glücklicher, als wenn die Brote von vornherein drei Prozent billiger wären. Soviel zum "rationalen Wortschaftssubjekt". Wir sind eben mit Ökonomielehrbüchern nicht zu erfassen, nur mit solchen der Psychopathologie.


Manfred Riemer zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 16.01.2019 um 16.01 Uhr verfaßt.

Meine Frau sagt, es gibt 10-fach-Coupons, also 5%, zunächst auf den gesamten Einkauf. Außerdem, also zusätzlich, gibt es 10-fach-Coupons z.B. für Spirituosen und Wein, für Bier und alkoholfreie Getränke, für Konserven und Tiefkühlkost, für Fleisch- und Wurstwaren, für Molkereiprodukte, manchmal auch für Haushaltswaren.
Wenn man das geschickt kombiniert, hat man also statt einem Paybackpunkt für den gesamten Einkauf zunächst 10, also 9 mehr, dann nochmal 9 Punkte mehr für die meisten speziellen Artikel, insgesamt also 19 Punkte bzw. 9,5% des Einkaufs in Form von Punkten vergütet. Diese kann sie dann entweder beim nächsten Einkauf wie Bargeld verwenden oder z.B. auch Kinokarten incl. Popcorn und Getränken dafür kaufen. Auf die Art haben wir öfters mal einen kostenlosen Kinoabend.



Erich Virch zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 16.01.2019 um 15.24 Uhr verfaßt.

Man kann auch „mit Treue punkten". Dank meiner gesammelten Treuepunkte habe ich einen Nasen- und Ohrhaartrimmer für 14,99 erwerben können.


Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 16.01.2019 um 15.19 Uhr verfaßt.

Fürs Protokoll:

Heute las ich zum erstenmal in der Zeitung, was ich mir schon lange gedacht habe: Söder kann Bundeskanzler werden. Und zwar mit derselben Strategie, die ihm schon bisher Erfolg gebracht hat. Das hat mich sehr früh interessiert, deshalb beobachte ich ihn seit 20 Jahren wie keinen anderen Politiker.


R. M. zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 16.01.2019 um 14.10 Uhr verfaßt.

Na ja, eine Karte vorzuzeigen ist nicht gerade Schinderei. Außerdem kann man ja Coupons einlösen, mit denen man ein Mehrfaches der Punkte bekommt. Da läßt sich dann ein Rabatt von immerhin 5% erzielen.


Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 16.01.2019 um 10.27 Uhr verfaßt.

Du lieber Himmel! Und dafür die ganze Schinderei.

Ich glaube, die Leute würden sich auch darauf einlassen, wenn es überhaupt nichts brächte. Einfach weil es ihnen ein gutes Gefühl gibt, irgendwo mitzumachen. Das Herausgeben persönlicher Daten (und täglich Werbung in der Mail!) suggeriert vielleicht auch, daß man doch irgendwie einen Vorteil dafür einhandeln muß.

So senden ja auch viele Leute ihre Vorschläge zum Wort und Unwort des Jahres ein, obwohl sie wissen könnten, daß die Einsendungen nicht berücksichtigt werden.


Die neuesten Kommentare

Zurück zur Übersicht | nach oben


© 2004–2018: Forschungsgruppe Deutsche Sprache e.V.

Vorstand: Reinhard Markner, Walter Lachenmann, Jan-Martin Wagner
Mitglieder des Beirats: Herbert E. Brekle, Dieter Borchmeyer, Friedrich Forssman, Theodor Ickler, Michael Klett, Werner von Koppenfels, Hans Krieger, Burkhart Kroeber, Reiner Kunze, Horst H. Munske, Adolf Muschg, Sten Nadolny, Bernd Rüthers, Albert von Schirnding, Christian Stetter.

Webhosting: ALL-INKL.COM