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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 29.05.2017 um 08.20 Uhr verfaßt.

Amerikanische Forscher haben festgestellt, daß die Medien über Trump überwiegend kritisch berichten.




Theodor Ickler zu »Verständlichkeit«
Dieser Kommentar wurde am 29.05.2017 um 07.08 Uhr verfaßt.

Für den Kirchen-Tag sind diese Seiten wichtig.
Denn der Kirchen-Tag findet Barriere-Freiheit wichtig.
Alle sollen dabei sein können.
Alle sollen verstehen und mitreden können.
Deshalb ist Leichte Sprache gut!
 
Der nächste Kirchen-Tag ist in Berlin.
Der Kirchen-Tag beginnt am 25. Mai 2017.
Und endet am 28. Mai.

(https://www.kirchentag.de/leichte_sprache.html)

-
In vielen Texten dieser Art wird beteuert, daß die Leichte Sprache "gut" sei. Das ist aber kein Beweis.

Wie gesagt, Barriere gehört nicht zu den leichtesten Wörtern, das Kompositum Barriere-Freiheit erst recht nicht. Aber es ist ein Fahnenwort der Bewegung und darf nie fehlen.
Alle sollen ... können. - Ist diese Häufung von Modalverben leicht zu verstehen? Sie macht nachweislich auch normalen Lesern Schwierigkeiten.
Und dann die schematische Zerlegung der Komposita: Ein Kirchen-Tag ist kein Tag usw.

Heike Schmoll berichtet, daß das Liederbuch zum Kirchentag auch Bearbeitungen in "gerechter Sprache" enthält, und gibt ein paar wüste Beispiele. Vermutlich trägt dieser Eifer nicht wenig zur Selbstabschaffung der Kirche bei. (Wie der Aufmarsch der Politiker.) Man tritt aus und ist dann nur noch "spirituell interessiert".


Theodor Ickler zu »Lectio facilior«
Dieser Kommentar wurde am 29.05.2017 um 06.42 Uhr verfaßt.

Wittgenstein hat einst mit Bertram Russel [!] eine Stunde lange über die Frage diskutiert, ob es möglich ist, theoretisch zu beweisen, dass sich gerade kein Rhinozeros im Zimmer befindet. (Bernhard Lassahn https://www.achgut.com/artikel/versteckte_taeter_in_sprachlichen_grauzonen._die_sprachveraenderung_3)



Theodor Ickler zu »Niedriger hängen!«
Dieser Kommentar wurde am 29.05.2017 um 05.35 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1106#22640

Joachim Bauer scheint auch als Gutachter im Zschäpe-Prozeß seine Fachgrenzen zu überschreiten.


Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 29.05.2017 um 05.28 Uhr verfaßt.

„Die Wissenschaft stellt für den Mann, für die Frau auf der Straße oft etwas zutiefst Beunruhigendes dar, einfach weil Wissenschaftler alles in Frage stellen“, erklärt der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz. (dpa 21.4.17)

Schön, daß der Mann auch an die "Frau auf der Straße" denkt.


Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 28.05.2017 um 12.21 Uhr verfaßt.

Im Einzelfall nicht, aber statistisch ist es ja untersucht worden (wie schon erwähnt: Kettenraucher etwa 10 Jahre, aber über die genauen Zahlen will ich nicht streiten). Einfach gar nichts dazu zu sagen geht wirklich nicht.
Beispiel: 300.000 Menschen sterben im Durchschnitt einen Monat früher, als sie ohne Rauchen gestorben wären. Das reißt keinen vom Hocker.


Manfred Riemer zu »Der moderne Mensch«
Dieser Kommentar wurde am 28.05.2017 um 10.39 Uhr verfaßt.

Pi = 5 wäre auch noch genau genug.


Gunther Chmela zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 28.05.2017 um 10.07 Uhr verfaßt.

Ihre Kritik ist nicht ganz berechtigt, denn: Wenn jemand, egal welchen Alters, eindeutig an den Folgen des Rauchens stirbt, dann läßt sich wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, daß er länger gelebt hätte, wenn er nicht geraucht hätte. Es läßt sich aber auf keinen Fall sagen, um wieviel länger.



Theodor Ickler zu »Rhetorik«
Dieser Kommentar wurde am 28.05.2017 um 08.57 Uhr verfaßt.

Weiteres zum Konjunktiv II (Irrealis):

Steinbrück über die Niederlage seiner Partei im Saarland: „Das hätte ich der SPD vorher sagen können.“

Fahrradkette...


Theodor Ickler zu »Entbildungsprogramm«
Dieser Kommentar wurde am 28.05.2017 um 05.19 Uhr verfaßt.

Und immer noch im Duden online:

"Von Duden empfohlene Trennung: La|ot|se
Alle Trennmöglichkeiten: La|o|t|se"

Die Aussprache desgleichen.



Theodor Ickler zu »Der moderne Mensch«
Dieser Kommentar wurde am 28.05.2017 um 05.09 Uhr verfaßt.

Nach der Rechtschreibreform wurden alle Schulbücher neu gedruckt, ein gutes Geschäft auf dem schrumpfenden Markt.

Nach der Einführung des Euro wurden die Rechenbücher neu gedruckt, weil die Schulbehörden glaubten, mit Mark könnten die Kinder nicht rechnen lernen.

Nach der Abschaffung der kleinen Münzen (wie jetzt in Italien) ist wieder eine Überarbeitung fällig.

Man könnte das Rechnen in Fünferschritten verallgemeinern. Andere Zahlen kann man den Spezialisten überlassen. Pi = 3,15.


Theodor Ickler zu »Friede sei mit euch!«
Dieser Kommentar wurde am 28.05.2017 um 04.33 Uhr verfaßt.

Trifft es eigentlich zu, daß das bayerische Kultusministerium immer in den Händen eines Katholiken liegt? Damit hängt ja zusammen, daß die Rechtschreibreform um ein Jahr verschoben wurde (Zehetmair wg. heiliger Vater).


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