zurück zur Startseite Schrift & Rede, Forschungsgruppe dt. Sprache    FDS - In eigener Sache
Diskussionsforum Archiv Bücher & Aufsätze Verschiedenes Impressum      

Theodor Icklers Sprachtagebuch

Die neuesten Kommentare


Zum vorherigen / nächsten Tagebucheintrag

Zu den Kommentaren zu diesem Tagebucheintrag | einen Kommentar dazu schreiben


17.09.2006
 

Duden will sich wieder durchsetzen
Aus der Duden-Werbung (www.duden.de)

"Zeitgleich mit dem meistgebrauchten Wörterbuch der deutschen Rechtschreibung ist ab sofort auch der »Duden Korrektor« für Microsoft Office und Microsoft Works in neuer Version verfügbar.
Er prüft Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Zeichensetzung, Stil und vieles mehr – natürlich nach den amtlichen Regeln vom 1. August 2006 – und bietet unter anderem den Korrekturstil »Dudenempfehlungen«, der bei mehreren möglichen Schreibweisen nur die von der Dudenredaktion empfohlene Variante als korrekt anerkennt und auf diese Weise für eine einheitliche Schreibung sorgt."



Diesen Beitrag drucken.

Kommentare zu »Duden will sich wieder durchsetzen«
Kommentar schreiben | neueste Kommentare zuoberst anzeigen | nach oben

Kommentar von Duden, 17. Oktober 2006, verfaßt am 17.10.2006 um 10.50 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=622#5894

In dubio pro Duden: Rechtschreib- und Grammatikprüfung "Duden Korrektor Jura" erschienen

Mannheim (ots) -

Professionelle Rechtschreib- und Grammatikprüfung für juristische Fachtexte beherrscht auch spezielle Abkürzungen und Fachvokabular.

Kanzleien und Behörden können aufatmen: Ab sofort gibt es eine Software zur Rechtschreib- und Grammatikprüfung speziell für die Rechts- und Verwaltungssprache: den "Duden Korrektor Jura". Neben Tausenden von Abkürzungen wie "HalblSchAnmV", "KStRG" oder "GrundRBerG" beherrscht er viele lateinische Ausdrücke und Redewendungen wie "cessio legis" oder "invitatio ad offerendum" und meistert selbst sperrige Wörter wie "Investitionsvorrangzuständigkeitsübertragungsverordnung". Herkömmliche Korrekturprogramme dagegen sind in der Regel nicht auf die Besonderheiten des juristischen Sprachgebrauchs eingestellt.

Natürlich ist die Software auf dem aktuellen Stand der deutschen Rechtschreibung vom 1. August 2006. Die genaue sprachliche Prüfung und Funktionen wie die Batchprüfung (automatische Korrektur eines oder mehrerer Dokumente) helfen so Juristen, die Qualität ihrer Texte zu verbessern und Korrekturzeiten zu verkürzen.

Die Software ist für 79,95 Euro im Handel und zum Herunterladen im Downloadshop von Duden unter www.duden.de/downloadshop erhältlich. Zum Ausprobieren ist dort eine kostenlose und voll funktionsfähige 30-Tage-Testversion des "Duden Korrektors Jura" verfügbar.

Spezieller juristischer Wortschatz

Der Wortschatz des "Duden Korrektors" wurde speziell um mehr als 10 000 juristische Fachbegriffe und Abkürzungen erweitert. Darüber hinaus deckt die Software auch das Fachvokabular aus Österreich und der Schweiz ab. Und mit optional erhältlichen Vokabelabonnements bleibt der "Duden Korrektor Jura" im sich schnell ändernden juristischen Umfeld auf dem neuesten Stand.

Der "Duden Korrektor Jura" prüft Texte in allen Anwendungen von Microsoft Office auf Rechtschreibung und Tippfehler. In Microsoft Word sorgt zusätzlich die satzbezogene Prüfung mithilfe ausgefeilter Algorithmen zur Analyse von Satzbau und Wortbildung für eine besonders hohe Fehlererkennungsrate in Grammatik und Zeichensetzung. Darüber hinaus prüft der "Duden Korrektor Jura" auch den Stil und bietet eine vielfältig einstellbare Silbentrennfunktion.

Mit vier Prüfstilen lässt sich festlegen, wie die Software bei Schreibvarianten reagiert. In vielen Fällen sind zwei Varianten richtig, beispielsweise "Graphologe" und "Grafologe". Die "Dudenempfehlung" lässt in solchen Fällen nur die von der Dudenredaktion empfohlene Variante als korrekt gelten (hier also "Grafologe"). Dieser Prüfstil sorgt für eine einheitliche Schreibweise - sowohl bei Einzelbenutzern als auch in Unternehmen. Die anderen drei Prüfstile (konservativ, progressiv, tolerant) lassen entweder nur die alte, nur die neue oder beide Varianten zu.

Der "Duden Korrektor Jura" verwendet die vorhandenen Benutzerwörterbücher von Microsoft Office und bietet ein zusätzliches Ausnahmewörterbuch. Dort können Schreibweisen eingetragen werden, die zwar grundsätzlich korrekt sind, aber von den Benutzern unerwünscht sind. Die gewünschte Schreibweise lässt sich als Korrekturvorschlag eintragen. Unerwünschte Schreibweisen markiert der "Duden Korrektor Jura" als falsch.

Der "Duden Korrektor Jura" bietet drei zusätzliche Standardwerke von Duden zum direkten Nachschlagen aus allen Anwendungen von Microsoft Office: "Das Fremdwörterbuch", "Das Synonymwörterbuch" und das "Duden-Oxford Kompaktwörterbuch Englisch". Die Nachschlagewerke werden zusammen mit der neuesten Version der "Office-Bibliothek" installiert. Damit lassen sich weitere Wörterbücher von Duden oder beispielsweise die CD-ROM zum "Alpmann-Brockhaus Fachlexikon Recht" integrieren.

Netzwerkfähigkeit

Die Software ist natürlich auch mit Netzwerklizenzen erhältlich und so besonders für Kanzleien und Behörden geeignet. Bereits bei der Installation lässt sich ein gemeinsames Verzeichnis für die Benutzer- und Ausnahmewörterbücher festlegen, um im ganzen Netzwerk eine einheitliche Schreibung zu gewährleisten. Weitere Informationen zu Netzwerklizenzen gibt es unter hotline@duden.de.

Weitere Informationen über den "Duden Korrektor Jura" und die ganze Produktfamilie des "Duden Korrektors" inklusive Online-Bestellmöglichkeit und Link zum Downloadshop finden sich unter http://www.duden-korrektor.de.

Infos zu anderen aktuellen Neuerscheinungen (Herbst 2006) finden sich im Überblick auf der Homepage unter http://www.duden.de/neuerscheinungen.

Weitere Presseinformationen stehen Ihnen komplett mit Produktabbildungen unter http://www.duden.de/presse zur Verfügung.

(News aktuell, 17. Oktober 2006)
 
 

nach oben


Ihr Kommentar: Sie können diesen Beitrag kommentieren. Füllen Sie dazu die mit * versehenen Felder aus und klicken Sie auf „Kommentar eintragen“.

Sie können in Ihrem Kommentar fett und/oder kursiv schreiben: [b]Kommentar[/b] ergibt Kommentar, [i]Kommentar[/i] ergibt Kommentar. Mit der Eingabetaste („Enter“) erzwingen Sie einen Zeilenumbruch. Ein doppelter Bindestrich (- -) wird in einen Gedankenstrich (–), ein doppeltes Komma (,,) bzw. ein doppelter Akut (´´) werden in typographische Anführungszeichen („ bzw. “) umgewandelt, ferner werden >> bzw. << durch die entsprechenden französischen Anführungszeichen » bzw. « ersetzt.

Bitte beziehen Sie sich nach Möglichkeit auf die Ausgangsmeldung.
Für sonstige Diskussionen steht Ihnen unser Diskussionsforum zur Verfügung.
* Ihr Name:
E-Mail:
(Wenn Sie eine E-Mail-Adresse angeben, wird diese angezeigt, damit andere mit Ihnen Kontakt aufnehmen können.)
* Kommentar:
* Spamschutz: refresh Image CAPTCHA Image
  Bitte tragen Sie die Zeichenfolge in das Feld rechts ein. Falls Sie Schwierigkeiten haben, sie zu erkennen, können Sie sich mit einem Klick auf die grünen Pfeile eine andere Zeichenfolge vorgeben lassen.
  TESTBETRIEB; das funktioniert noch nicht! Bitte wählen Sie zur Kommentareingabe wieder die neuesten Kommentare zuoberst aus.


Zurück zur vorherigen Seite | zur Tagebuchübersicht


© 2004–2018: Forschungsgruppe Deutsche Sprache e.V.

Vorstand: Reinhard Markner, Walter Lachenmann, Jan-Martin Wagner
Mitglieder des Beirats: Herbert E. Brekle, Dieter Borchmeyer, Friedrich Forssman, Theodor Ickler, Michael Klett, Werner von Koppenfels, Hans Krieger, Burkhart Kroeber, Reiner Kunze, Horst H. Munske, Adolf Muschg, Sten Nadolny, Bernd Rüthers, Albert von Schirnding, Christian Stetter.

Webhosting: ALL-INKL.COM